Wo Petra Pan heute steht
Petra Pan ist eine deterministische Börsen- und Finanzanalyse-KI: Ihre Bewertungen entstehen aus festen, offengelegten Regeln, nicht aus Statistik oder Stimmungsmessung – jede Aussage ist eine Berechnung, deren Zustandekommen sich nachlesen lässt. Das Produkt ist seit 2026 als Abonnement unter petra-pan.com im Einsatz und liefert täglich Analysen zu Indizes, Devisen, Rohstoffen, Aktien und dem Wirtschaftskalender.
Abgeschlossen bis Mitte Oktober: die Datenabfrage. In rund zwei Wochen wurde die Datenbasis neu aufgebaut, auf der alle Analysen stehen: Wirtschaftskalender, Unternehmensergebnisse und Beobachtungsuniversum werden täglich automatisiert aus angebundenen Datenquellen befüllt, geprüft und historisch gespeichert. Zahlen schreiben ausschließlich die Daten-Jobs, nicht das Sprachmodell – Petra Pan kann keine Zahl erfinden. Dazu kam ein professioneller Kursdatenanbieter als feste Quelle. Diese Datenschicht ist die Voraussetzung für alles Folgende: Frühindikatoren, Kundenbereich und Musterdepot rechnen auf denselben, geprüften Daten.
Mit Ende der Kalenderwoche 43 ist der zweite große Entwicklungsblock des Herbstes abgeschlossen: die Frühindikatoren. Entstanden ist ein Bewertungssystem für die Makrolage, gemessen am Leitindex S&P 500, das jeden Handelstag eine einzige Kennzahl ausgibt und für jeden Handelstag seit 1970 nachgerechnet wurde. In dieser Rückrechnung wurden 54 von 61 Rückgängen des Index von mindestens 7 % erfasst, seit dem Jahr 2000 alle 31; die Wahrscheinlichkeit, ein solches Ergebnis zufällig zu erreichen, liegt unter 0,05 %. Eine automatisierte Anwendung der Regeln auf den S&P 500 – ohne Eingreifen, nur nach den vorliegenden Schwellen – hätte seit 2007 aus 10.000 rund 141.500 gemacht, gegenüber 54.800 bei reinem Halten, bei einem größten Rückschlag von 30 % statt 57 %. Diese Zahlen sind eine Rückrechnung; der laufende Nachweis beginnt mit der täglich archivierten Kennzahl ab November 2026.
Auf derselben Grundlage ist eine umfangreiche Risikostrategie für den Kundenbereich vorbereitet, die in den kommenden Wochen in die Kunden-Portfolio-Sektion einprogrammiert wird.
Der Zeitplan auf einen Blick
| Zeitraum | Meilenstein | Status |
|---|---|---|
| bis Mitte Oktober 2026 | Datenabfrage: automatisierte, geprüfte Datenbasis (Wirtschaftskalender, Unternehmensergebnisse, Beobachtungsuniversum, Kursdatenanbieter) | abgeschlossen |
| bis KW 43 (Ende Oktober) | Frühindikatoren: Bewertungssystem für die Makrolage am S&P 500, mit statistischer Auswertung; Risikostrategie für den Kundenbereich vorbereitet | abgeschlossen |
| KW 44 (26.–30.10.) | Entwicklung der Sektion 5: Kundenbereich mit Portfolioanalyse, Trading-Tagebuch und persönlichem Profil | in Arbeit |
| KW 45 (Anfang November) | Inbetriebnahme der Frühindikatoren in der täglichen Makroanalyse; Inbetriebnahme der Sektion 5 | geplant |
| ab KW 46 (parallel) | Neuprogrammierung des Gesamtsystems in einem Guss als eigene Anwendung – Ablösung der bisherigen Baukasten-Komponenten, ausgelegt auf mehrere tausend Abonnenten | geplant |
| November 2026 | Musterdepot: Aufbau auf den bereits angelegten Datenbanken für Aktiendaten (Dokumentation, Sammlung, Auswertung); Beginn der Zusammenarbeit mit einem Marketingteam | geplant |
| Dezember 2026 | Musterportfolio in Petra Pan live; Analysen und Tests zu allen beobachteten Aktien und zu den Highflyer-Kandidaten von morgen; Start der Werbekampagne | geplant |
| Januar 2027 | Markteintritt USA (Bewerbung von Petra Pan); Auswahl einer Marketingagentur für den spanischsprachigen Markt | geplant |
Die Meilensteine im Einzelnen
Datenabfrage – abgeschlossen (bis Mitte Oktober)
Die Datenschicht von Petra Pan wurde in einem eigenen Entwicklungsblock neu aufgebaut: feste Datenanbieter für Kurse, Fundamentaldaten und Makroreihen, tägliche Jobs, die Wirtschaftskalender und Unternehmensergebnisse vor dem Morgenlauf befüllen, ein Beobachtungsuniversum aus über hundert Unternehmen in zehn Sektoren sowie Einzelwährungen und Rohstoffen, und historische Tabellen, in denen jede Bewertung mit Datum gespeichert und später gegen die tatsächliche Entwicklung gemessen wird. Grundsatz der Datenqualität: Zahlenfelder schreiben nur die Jobs; wo eine Zahl unsicher ist, holt das System eine zweite Quelle, statt zu schätzen.
Frühindikatoren – abgeschlossen (bis KW 43)
Das Frühindikatoren-Modell übersetzt eine seit 1999 praktizierte Lesart der Märkte in Regeln: Wie überhitzt ist der Markt, welche datierten Ereignisse belasten die künftigen Unternehmensgewinne, bestätigt der Markt diese Belastung, und welche Eingriffe von Notenbanken und Regierungen entlasten? Rund 740 Ereignisse seit 1970 sind auf einer festen Skala geeicht; jeder Anstieg der Kennzahl hat ein benennbares Ereignis als Ursache. Die statistische Auswertung umfasst alle 61 Rückgänge des S&P 500 ab 7 % seit 1970, die Treffsicherheit je Warnstufe und die Ergebnisse einer automatisierten Anwendung der Regeln. Das Modell ist in erster Linie ein Bewertungssystem der Makroebene – stellvertretend am S&P 500 – und bildet die Grundlage, auf der Petra Pan kausale Zusammenhänge weiterrechnet. Die Formel, die Ereignisstufen und das Regelwerk sind Geschäftsgeheimnis und werden entsprechend geschützt.
Sektion 5 – der Kundenbereich (KW 44)
In der Sektion 5 legt der Kunde sein Portfolio und sein Tradingkonto an, führt ein Trading- und Investoren-Tagebuch und beantwortet einen Fragebogen zu seinem Anlageverhalten, aus dem ein persönliches Profil entsteht. Petra Pan kennt damit das Trading- und Investmentverhalten des Kunden und bespricht sein Depot gegen die aktuelle Makrolage, die Kausalregeln und die hinterlegte Risikostrategie – als Gesprächspartner mit dem gesamten Börsenwissen des Systems, zur fundierten Meinungsbildung des Kunden. Was Petra Pan dabei über den Kunden lernt, wird festgehalten und fließt in das nächste Gespräch ein. Die Depotgröße wird nie erfasst; jede Aussage ist eine Berechnung unter offengelegten Regeln, keine Anlageberatung.
Inbetriebnahme (KW 45, Anfang November 2026)
Die Frühindikatoren erscheinen ab Anfang November als eigener Abschnitt in der täglichen Makroanalyse: die Kennzahl des Tages mit Wochenreihe, Legende und dem Auslöser in einem Satz. Jede Tageszahl wird archiviert – damit beginnt die laufende, nachprüfbare Messung des Modells im Echtbetrieb. Parallel geht die Sektion 5 in Betrieb.
Neuprogrammierung in einem Guss (ab KW 46, parallel)
Sobald Frühindikatoren und Sektion 5 in Betrieb und übertragen sind, wird das Gesamtsystem in einem Block neu programmiert: eine eigene Anwendung mit eigener Datenbank, in die alle Berichtsabläufe, Regelwerke, Daten-Jobs und der Kundenbereich übernommen werden. Die bisherigen Baukasten-Komponenten für Orchestrierung und Datenhaltung werden damit abgelöst. Die neue Anwendung ist auf mehrere tausend Abonnenten ausgelegt, mandantenfähig ab der ersten Zeile und die Grundlage für die spätere Anbindung der jeweils neuesten Modellgeneration. Abnahmemaßstab ist die Rechenidentität: Jede Kennzahl der neuen Anwendung muss Tag für Tag mit der bisherigen Referenzrechnung übereinstimmen.
Musterdepot (November 2026) und Musterportfolio live (Dezember 2026)
Im November entsteht auf den bereits umfangreich angelegten Datenbanken ein Musterdepot: Daten zu Aktien werden systematisch dokumentiert, gesammelt und ausgewertet – Kennzahlen, Termine, Ergebnisse, Ursachen größerer Kursbewegungen. Im Dezember wird das Musterportfolio in Petra Pan freigeschaltet. Zu allen beobachteten Aktien sowie zu den großen Highflyer-Aktien von morgen lassen sich dann umfangreiche Analysen und Tests abrufen und durchführen – ein großer Teil davon ist bereits heute möglich. Petra Pan soll dabei schrittweise auch kleine und neue Unternehmen als mögliche Highflyer entdecken, speichern und dokumentieren.
Marketing, USA und spanischsprachiger Markt (November 2026 bis Januar 2027)
Im November beginnt die Zusammenarbeit mit einem Marketingteam; im Dezember startet die Werbekampagne für Petra Pan. Im Januar 2027 wird Petra Pan in den USA beworben, wo die Trägergesellschaft ihren Sitz hat. Für den spanischsprachigen Markt wird parallel eine Marketingagentur gesucht.
Was für alle Bausteine gilt
- Berechnung statt Empfehlung. Jede Ausgabe von Petra Pan – Rankings, Analysen, Kennzahlen, Depotbesprechungen – ist als Berechnung unter den Annahmen der hinterlegten Regeln formuliert, nie als Handlungsempfehlung. Der Kunde prüft und entscheidet selbst.
- Deterministisch und nachvollziehbar. Regeln, Kategorien und Formeln bestimmen das Ergebnis; das Sprachmodell dient der Kommunikation und der Quellenlese, nicht der Informationsverarbeitung. Dadurch ist jedes Ergebnis reproduzierbar und jeder Fehler auffindbar.
- Messbar. Was Petra Pan berechnet, wird historisch gespeichert und gegen die tatsächliche Entwicklung gemessen – beginnend mit der täglich archivierten Frühindikatoren-Kennzahl ab November 2026.
- Eigenständig und geschützt. Ziel der Weiterentwicklung ist eine vollständig eigene Programmierung als hybride KI (deterministisches Regelwerk als Kern) auf eigener, sicherer Infrastruktur – unabhängig von fremden Plattformen und mit Schutz des Regelwerks als Kernvermögen.
Kontakt: Alexander Maschke · Petra Pan · petra-pan.com